Gemeinsam respektvolle Beziehungen mit allem Lebendigen
pflegen und kultivieren lernen
Dies ist individuelle Reise. Jede*r folgt der eigenen Sehnsucht und findet kleine Routinen, um mit dem Lebendigen zu sein. Teilst Du den tiefgreifenden Wunsch, Beziehungen mit der mehr-als-menschlichen Welt in unseren meist geschäftigen Alltag in der Stadt zu integrieren? Wir begegnen dem Leben auf Augenhöhe.
Die Kommunikation z.B. mit Pflanzenwesen haben wir wahrscheinlich nicht in der Schule gelernt. Es ist wichtig, anzuerkennen, dass wir hier inmitten einer Kultur leben, in der Mensch und Natur als sich gegenüberstehend gedacht werden und die dem Menschen Rechte zubilligt, die Erde aber z.B. ihre Bodenschätze lediglich als Ressource für die eigenen Interessen und Profite betrachtet. Die kulturell verankerten Subjekt-Objekt-Beziehungen zur mehr-als-menschlichen Welt sind gelinde gesagt schwierig und schmerzhaft.
Wir sind auch höchstwahrscheinlich nicht damit aufgewachsen, Bäume und Mäuse und Havel als unsere Verwandschaft zu betrachten. D.h. wir betreten auch Neuland, brauchen Mitgefühl für unsere Unsicherheiten und Sehnsüchte. Vielleicht erinnern wir uns auf eine wundersame Weise an "altes Wissen", folgen dem, was jeweils in uns in Resonanz geht, haben uns von indigenen Traditionen inspirieren lassen oder finden Wege, uns mit unseren Ahnen von vor langer Zeit zu verbinden. Es ist ein Lernweg, der sich ganz individuell beim Gehen entfaltet. Welche Praktiken unterstützen Dich auf welche Weise?
Herzlich, Lia
